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Paul Heil, Schüler des ersten Absolventenjahrganges, wird nächstes Jahr zur Dachdecker WM nach China fahren und unser Land vertreten.

Aber beginnen wir von vorn. Paul legte bei uns 2016 einen guten Realschulabschluss ab und entschied sich in dem Familienbetrieb, Heil Bedachungs- und Gerüstbau GbR, eine Lehre zum Dachdecker zu absolvieren.

Das Talent wurde ihm wohl in die Wiege gelegt, schließlich führt er die Familientradition nun schon in der siebten Generation fort. Aber es gehört auch viel Disziplin und natürlich auch Interesse dazu, diesen Weg so erfolgreich zu beschreiten. So zählt Paul bei seinen Hobbys neben Angeln und Auflegen auch die Arbeit mit Schiefer auf.

Wenn man seinen Beruf mit viel Engagement ausübt, dann zahlt sich dies auch aus. So kam es, dass Paul, nachdem er bester Lehrling Sachsen wurde, als Landesmeister im Bundesentscheid des Deutschen Dachdeckerverbandes in Bad Schlema gegen 12 Kontrahenten antrat.

In diesem zweitägigen Entscheid galt es mehrere Aufgaben zu bewältigen. Zu den Pflichtaufgaben gehörte die Deckung eines Außenwandmodells und die Abdichtung mittels einer PVC Folie, wie sie zur Deckung eines Flachdaches gehört. Die zeitaufwändigste Aufgabe war dann die Deckung einer Spitzgaube, wofür sieben Stunden gegeben waren. Damit hatte sich Paul für die Königsdisziplin, das Schieferdecken, entschieden. All diese Herausforderungen meisterte er mit Bravour und konnte die anderen Gesellen auf die hinteren Plätze verweisen und ging als bester Deutscher Dachdeckergeselle aus diesem Wettbewerb.
Dieser Titel ist gleichzeitig das Ticket zur WM in China nächstes Jahr.

Bis dahin heißt es weiter üben, wofür wohl der ein oder andere Urlaubstag draufgehen wird, denn die Arbeit und der bevorstehende Meisterlehrgang haben Vorrang.

Die EOSH drückt ihm die Daumen und wird natürlich weiter darüber berichten.

 

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Der Tag der offenen Tür fand am 11.12.2019 statt und wurde in Form eines kleinen schulischen Weihnachtsmarktes veranstaltet.

Im Zimmer 3.01 fanden Gesprächsrunden mit der Schulleiterin Fr. Kühn und den Eltern der potenziellen neuen Schülern statt.

Ein Märchenrätsel und Informationen zum Deutsch- und Geschichtsunterricht gab es im Zimmer 3.02.

Im Biologiezimmer gab es ein Wald- und Getreidequiz. Frau Baumgärtner war leider krank und so übernahmen die Schüler der Klasse 9 die Betreuung des Biozimmers.Nicht nur einmal wurden sie für diese Aufgabe gelobt und präsentierten damit unsere Schülerschaft auf höchstem Niveau.

Was wäre Weihnachten ohne Lebkuchen und Weihnachtsgestecke. Beides konnte im Zuge des Weihnachtsmarkts hergestellt werden und auch dafür war die Klasse 9 ganz allein verantwortlich.

Wer noch etwas anderes als selbstverzierte Lebkuchen futtern wollte, war im Elterncafé richtig. Der Abschlussjahrgang sorgte dieses Jahr für das leibliche Wohl der Besucher, Lehrer und Schüler.

Im Computerzimmer waren Vertreter des Fördervereins und der Sponsoren. Außerdem gab es hier ein ´´Wer wird Millionär´´-Quiz rund um den Informatikunterricht.

Im Flur des 4ten Obergeschosses gab es ein Glücksrad und das DRK hatte eine Puppe zur Demonstration für Maßnahmen zur Ersten Hilfe dabei.

Im Zimmer 4.02 gab es die Möglichkeit Weihnachtsbäume aus Papier zu basteln und zu kaufen. Desweiteren konnte man Faltengel der 6ten Klasse, Freundschaftsbänder und Kirschkernkissen, hergestellt von den Schülern der 8ten Klasse, kaufen.

Im Zimmer 4.05 konnte man Halssocken kaufen und Weihnachtsterne und –karten basteln.

Eine Papierwerkstatt , in der man Instrumente basteln konnte, gab es im Zimmer 4.07.

Schokofrüchte und Kekshäuser konnte man im Zimmer 4.11 kaufen.

Viel Essen und viel Klimbim gab es an diesem Tag, aber so muss es auf einem richtigen Weihnachtsmarkt auch sein.

Das Feedback der Schüler, die Besucherzahlen und die Einschätzung der Lehrer zeugt von einem gelungenen Tag.

Wer weiß, vielleicht weihnachtet es auch nächstes Jahr wieder im Schulhaus zum Tag der offenen Tür

Allen Verantwortlichen und Helfern vielen Dank für die Mühe und Zeit, diesen sehr schönen gelungenen Nachmittag zu organisieren und durchzuführen!

Danke auch an alle Eltern, Besucher und an die Gemeinde Hartmannsdorf.


Pius Wallmeyer
(mit kleinen Ergänzungen durch Frau Precht und Frau Köppen)

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